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DAS ENTRE

Die thematische und gestalterische Idee für das Entré der Afrika-Ausstellung im Schloss Lichtenwalde entwickelten wir aus der Entdeckung heraus, dass die heute hier gezeigten historischen Schränke zwischen ca. 1908 und 1945 genau diesen Korridor schmückten. Der letzte Graf Vitzthum hatte sie für seine Reiseandenken aus fernen Ländern tischlern lassen, weshalb man den Flur auch "Reisekorridor" nannte. Nach 1945 hatte man allerdings die Schränke andernorts verbracht. Die Schränke wurden restauriert und durch einen behutsamen, reversibel gehaltenen Eingriff in Vitrinen umgewandelt. Sie erhielten im Inneren einen Viitrineneinsatz mit Glasfaserbeleuchtung, so dass ähnlich wie in früheren Zeiten in ihnen Kostbarkeiten gezeigt werden können.
Die westafrikanischen Masken, die den Raum thematisch dominieren, werden auf schrägen Präsentationsflächen gezeigt. Mit Hilfe von Glasfaserbeleuchtung und Halogenstrahlern erhielt der Raum eine effektvolle Ausleuchtung. Um den vorherrschenden Brauntönen der zahlreichen Exponate, der Schränke und des Fußbodens etwas entgegenzusetzen, wurden alle Vitrinenkorpusse in der Afrika-Ausstellung in frischem Türkisblau gehalten.
Vitrinen aus entspiegeltem VSG, türkisblau lackiert (Ausführung Sehner GmbH Deckenpfronn) | Beleuchtung mittels Halogenstrahlern Typ Oseris von ERCO